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Jugend  |  

Vorbericht Finalrunde - Alles was du dir wünschst, kann passieren

Was am 06.09.2025 mit einem Sieg im ersten Turnierspiel der Meisterschaftsrunde 2025/2026 in der mJD begonnen hatte, führte uns in Summe über Platz drei der Vorrunde nun in die am 28.02.2026 beginnende Finalrunde. Insgesamt waren die Auftritte sehr erfolgreich, konnten wir doch 10 von 13 gewerteten Spielen in 6 Turnieren erfolgreich gestalten. Dazu gesellten sich drei Niederlagen, wobei zwei Duelle denkbar knapp mit einem Tor und ein Spiel deutlich verloren gingen.

Wir konnten uns weiter einspielen und uns entwickeln. Schön zu beobachten, wie inzwischen spielerische Elemente im geführten Spiel nach Absprachen immer mehr Bedeutung gewinnen und Auslösehandlungen Auftakt zu gelungenen Aktionen sind. Somit müssen wir weniger auf die individuellen Fähigkeiten Einzelner vertrauen und binden somit besser alle Kinder erfolgreich in unser Spiel ein. Ein deutliches Indiz dafür ist eine breite Torverteilung auf allen Positionen. Durchschnittlich mehr als 20 Treffer sind eine sehr gute Ausbeute. Wobei Torerfolge meist nur die halbe Wahrheit sind, gilt es doch auch den Pass zu würdigen, der dazu führt, dass erfolgreich abgeschlossen werden kann. Und davon gab es einige Sehenswerte.

Wo wir uns noch nicht ausreichend aufgestellt sehen, ist unsere Abwehrarbeit. Gut 10 Gegentore im Durchschnitt sind einfach zu viele, betrachtet man die Angriffsqualität einzelner Mannschaften. Zwar haben wir in der Runde nur die zweitwenigsten Gegentreffer hinnehmen müssen, doch gefühlt geht hier mehr. Gegen Mannschaften mit hoher  körperlicher Präsens gilt es rechtzeitig den Respekt abzulegen und  von Anfang an dagegenzuhalten bzw. vorausschauender Angriffsaktionen des Gegners zu unterbinden, um die Torhüter noch besser zu unterstützen.

Derzeit trägt unser schnelles und bewegliches Angriffsspiel noch die Hauptlast unserer Erfolge. Mit einer besseren Verteidigung wird es gerade gegen gleichwertige Mannschaften einfacher sein, um leichter zum Zug zu kommen. Wenn wir über die Gegenwehr anderer Mannschaften reden, muss man leider feststellen, dass die Liga zweigeteilt zu betrachten ist. Es gilt jeden zu loben und zu motivieren weiter in die Nachwuchsarbeit zu investieren, jedoch gab es einige Spiele, die sinnfrei von sportlichem Wert zu betrachten waren.

Herausfordernd und auch spannend war, dass die Zusammensetzung der Finalrunde für 5 von 6 Mannschaften erst am letzten Turniertag ausgespielt wurde, wenn auch die Schwere der Aufgaben unterschiedlich gewichtet war und in der Entscheidung das direkte Duell Vorrang vor dem Gesamttorverhältnis zu Rate gezogen wurde.

Unverständnis ruft bei mir hervor, dass der Verband wiederholt kurzfristig vor Vorrundenende die  Qualifikationsbedingungen für das Finale ändert und somit die Ausschreibungsbedingungen eigenmächtig und entgegen vorheriger Mitteilungen anpasst! Es wird Gründe geben, erklärende Mitteilungen dafür blieben allerdings im Verborgenen.

Was gut ist für den sechsten Qualifikanten, macht es für die Spielplanung nicht einfacher. Hier rächt sich, dass es nach dem ersten Spieltag für fast alle Mannschaften eine 7-wöchige Spielpause gab und die Qualifikationsserie erst Ende Januar abgeschlossen wurde.

Wer als dritter Qualifikant ins Finale geht ist sicherlich kein Favorit, Wünsche sind aber erlaubt und wenn wir in jedem Spiel unser Optimum abrufen, kann alles passieren. Wir nehmen die Herausforderung an und werden verbissen unsere Chancen suchen.

Jena hat sich in der Vorrunde schadlos gehalten, alle Spiele gekonnt und eindeutig für sich entscheiden können. Hier zeigen sich die Vorteile von Internatsstrukturen und Hallenkapazitäten verbunden mit der Anzahl der möglichen Trainingseinheiten. Sie wirken eingespielter als andere und sind auf allen Positionen teils doppelt gut besetzt.

Eisenach als Zweitplatzierter hatte einige kleine Wackler. Zwei Niederlagen und zwei Unentschieden bedeuteten Platz zwei in der Qualifikation. Wir verloren unglücklich mit einem Tor, was sich am Ende als Glück für uns entwickeln sollte, denn wir haben als Drittplatzierter in der Finalrunde einmal mehr das Heimrecht auf unserer Seite. Eine Wiederholung der Niederlage ist ausgeschlossen, die Revanche folgt dann in der Nachbarstadt.

Nordhausen ist etwas mühsam in die Saison gekommen. Nach ihrem schweren Auftaktprogramm haben sie sich aber stabilisiert und mussten nicht wirklich um ein Weiterkommen zittern.

Nummer fünf ist Hörselgau. Deren erstes Heimturnier mit zwei Siegen gegen uns und die Wölfe aus Erfurt als Schlüsselerlebnis anzusehen ist. Den richtigen Schlüssel um die Tür zu öffnen hatten die Schiedsrichter in der Tasche und sorgten somit für die nötige Sicherheit am Anfang der Saison, weil sie eine eigene Idee hatten.

Und die Erfurter Wölfe sind am Ende auch noch auf den Finalzug aufgesprungen. Sie profitieren von der Änderung der Bestimmungen des Verbandes, die kurzfristig das Teilnehmerfeld von 5 auf 6 Mannschaften aufgestockt hat. Den Landestrainer, der gleichzeitig als Vizepräsident im dortigen Verein mitwirkt und den Auswahltrainer der Altersklasse, der parallel die Erfurter Mannschaft betreut, wird es freuen. Der Verein entwickelt sich mit großen Schritten.

Zu unseren drei Heimspielen hoffen wir auf rege Unterstützung von den Zuschauerrängen. Jeder Gast ist gerne willkommen. Der Titelkampf beginnt am 28.02.26 um 12.00 Uhr mit einem Heimspiel gegen Nordhausen (Hörselberghalle Wutha-Farnroda),  am 14.03.26 begrüßen wir um 14.30 Uhr die Wölfe aus Erfurt (Bermbachtalhalle Ruhla) und das letzte Heimrecht ist der  21.03.26 um 10.00 Uhr gegen Jena (Hörselberghalle Wutha-Farnroda).

Und wer Lust hat uns auswärts anzufeuern, der muss gar nicht weit fahren. Am 08.03.26 um 10.00 Uhr ist Anpfiff in Waltershausen und am 29.03.26 um 10.00 Uhr beschließen wir die Saison mit der Begegnung in Eisenach. 

Alles ist möglich. Wir wollen so ein bisschen der Spielverderber sein – schnallt euch an, es geht los...

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