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Männer  |  

Emotionen als Baustein zum Umschwung

Zum zweiten Heimspiel im Jahr 2026 waren unsere Männer gegen den HV 90 Artern gefordert. Mit voller Bank, aber leider ohne das Trainer-Gespann Christopher Koch und Guido Frank, waren die Jungs heiß darauf, zu Hause nichts anbrennen zu lassen. Jeder kannte seine Aufgabe und jeder wusste, was das Ziel für die zweite Saisonhälfte ist.

​Genau so starteten unsere Jungs auch: Mit einer mehr als stabilen Deckung, geleitet von Connor König (7), schafften wir es gerade in der Anfangsphase, unseren gut ins Spiel kommenden Torhüter Nicky Nürnberger zu unterstützen und direkt zum Start richtig ins Tempo zu kommen. Mit einem 5:0-Lauf war Artern bereits früh dazu gezwungen, in der 8. Minute zur Auszeit zu greifen. Doch auch das änderte wenig gegen unsere super eingestellten Petkus-Männer. So erzielte Artern den ersten von gerade einmal neun Treffern der ersten Hälfte erst in der 10. Spielminute zum 6:1.
​Jede Aktion wurde gefeiert, jeder gewonnene Zweikampf – vorne wie hinten – war ein Punktgewinn. Immer wieder konnte Nicky Nürnberger auf seine Vordermänner zählen und damit seine Paraden-Bestmarke für diese Saison aufstellen. Davon profitierten vor allem Leon Pöhlmann (3) und Anton Gröber (9), die über direkte Konter oder eine wunderbare zweite Welle zum Zug kamen und schnelle Tore erzielen konnten. So stand es nach 15 Minuten 11:3 für unsere Hausherren, die die Zügel nicht locker ließen. ​Es folgten weitere 15 Minuten, in denen fast alles klappte. Die Zielsetzung, den Gegner zu isolieren und die Lücken richtig zu erkennen, konnte Leon Stier (6) an diesem Samstag mehr als gut umsetzen. Er schaffte es immer wieder, selbst die Lücken zu nutzen oder seine Nebenmänner Anton, Malte (2) sowie Connor wunderbar in Szene zu setzen. Somit stand nach 30 Minuten ein mehr als verdientes 19:9 auf der Anzeigetafel!

​Zum Start der zweiten Hälfte markierte Artern zwar das erste Tor, aber unsere Männer schafften es, die „berühmte 10-Minuten-Flaute“ zu umgehen. Jede Aktion wurde mit Jubel belohnt – egal ob auf der Platte oder von der Bank aus. Alles wurde gefeiert, und damit konnten die Zügel direkt wieder angezogen werden (23:11 in der 36. Minute). Die Abwehr stand nicht weniger stabil als in Hälfte eins. Selbst in Unterzahl schafften wir es immer wieder, die Spielanteile für uns zu entscheiden – auch dank einer zweiten starken Torhüterleistung von Philipp Ziehn. Durch die gute Zusammenarbeit mit seinen Vordermännern konnte er diverse Positionsangriffe sowie 7-Meter-Duelle für sich entscheiden. ​Die Auszeit 15 Minuten vor Schluss beim Stand von 26:15 wurde genutzt, um für die Schlussviertelstunde noch einmal durchzuwechseln. So konnten sich zum Ende hin auch Tim-Lukas Kümmel (2), Niklas Soldan (2) und Jonas Perdjan wichtiges Selbstvertrauen für die Rückrunde holen. Vor allem Niklas schaffte es, da anzuknüpfen, wo sein Positionskollege Leon Stier aufgehört hatte, sodass wir immer wieder Lücken öffnen und nutzen konnten. So stand am Ende ein deutliches und verdientes Ergebnis von 36:19 fest. Wir konnten damit ein wichtiges Ausrufezeichen in die Richtung setzen, in die wir gehen wollen!

​Der Kader: Nicky Nürnberger, Philipp Ziehn; Anton Gröber 9, Connor König 7, Malte Düwel 2, Toni Senf 4/1, Leon Stier 6, Domenique Ehrhardt, Tim-Lukas Kümmel 2, Leon Pöhlmann 3, Jonas Perdjan, Sebastian Franke, Phillipp Heimel, Jonas-Maximilian Schunke, Niklas Soldan 2, Lucas Gössel 1

Autor: Maximilian Bögel

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